Jigoku no Demon-Ace

  • @Moritz


    leider ist das die Werkzeugtasche welche am Donnerstag weg ging, die Stossdämpfer haben leider den Umweg über einen Kollegen gemacht welcher eigene Pakete in meinem Postfach abholte und Deine Hermes Retoure gleich auch mitgenommen hat! Sorry. Das Paket ist aber jetzt in den Richtigen Händen und muss unbedingt bis morgen Abend weg da wir beide danach bis Freitag auf Montage sind. Ich hoffe es klappt endlich.


    Gruss Urs

  • Le Üpdate:


    Da am Samstag stramme 9 Grad waren, und meine Finger kitzelig, habe ich die Batterie angeklemmt (mit meinem neuen Original-10er Schlüssel B-) ) und den Haufen mal angeschmissen. Die Batterie war noch im Winterschlaf, aber er sprang letztlich doch an. Da er ansonsten ruhig lief, nehme ich an, es lag an folgenden Faktoren: Zündkerzen, 6 Monate alter Sprit, zu kalt, kein Choke benutzt, Vergaser müsste gewartet werden. Danach bin ich ne Stunde gefahren, und habe nichts beobachtet. Öldruck war scheinbar nicht katastrophal, zumindest war die Lampe nicht an, und das auch schon von Anfang an.


    Angehängt sind Bilder von der Reinigung meiner frischen Werkzeugtasche:



    [IMG:https://thumb.ibb.co/b2Um5S/IMG_20180323_202912_1.jpg]

    [IMG:https://thumb.ibb.co/hYvhen/IMG_20180323_205330_1.jpg]

    [IMG:https://thumb.ibb.co/mU1Nen/IMG_20180323_205410_1.jpg]

    [IMG:https://thumb.ibb.co/kWKsen/IMG_20180323_211739_1.jpg]

  • Coole Neuigkeiten:


    Das Radio läuft wieder. Es war nicht mal kaputt. Was kaputt war, war das Lautsprecherkabel. Es war im Stecker gebrochen. Und meine genialen Vorgänger haben leider nicht versucht, den Stecker zu reparieren, sondern stattdessen ein albernes Zweitradio ans Armaturenbrett getackert.


    Aber zur Erläuterung, und als reine Dokumentation: Das Panel, das ich lösen wollte, lässt sich nicht lösen. Das ist eine Sackgasse. Warum, weiß ich nicht. Schätze, der Lüftungsschalter ist mit dem Armaturenbrett verschraubt, und dann noch sicherheitshalber irgendwie mit dem Panel verklebt. Wer weiß, wieso. Die Vorbesitzer müssen vor ähnlichen Problemen gestanden haben, allerdings 2 Mal. Einmal, als das ursprüngliche Radio von dem ersten Halter durch das Philips-Radio ausgetauscht wurde, das noch immer drin ist, und dann nochmal, als die gehuddelte Modifikation ihren Geist aufgab. Vielleicht war es noch der selbe Halter, der aus Frustration einfach den leichten Ausweg nahm, oder es waren seine Erben, die es nicht besser wussten. Jedenfalls war das Antennenkabel mit einer Verlängerung an das Zweitradio befestigt, der Strom war zwischendrin abgezweigt, und die Lautsprecher flogen einfach irgendwie auf dem Armaturenbrett rum. All diese Arbeiten waren wohl durchgeführt worden, ohne das eigentliche Radio auszubauen. Denn hier waren Strom und Lautsprecher noch unberührt eingesteckt.


    Wie habe ich das festgestellt? Nun, da ich dank vernünftiger Außentemperaturen die Türen weiter öffnen konnte, und gut im Fußraum liegen konnte, habe ich gelernt, dass ein solches Radio hinten mit einer M5 Mutter fest gemacht ist. Ich wusste das ja als Neuling nicht. Also Aschenbecher raus, und die Mutter gelöst. Dann mit etwas Spatialsinn das Radio im Armaturenbrett herumdrehen, und die Stecker ziehen. Ich habe es erstmal ausgebaut, und hinter der Lüftung in den Fußraum jongliert. Dass das Radio Strom bekommt, hatte ich ja schonmal angemerkt, daran lag es also schon mal nicht. Dass es Rauschen müsste, wenn die Antenne ausgesöpselt ist, habe ich mir zusammengereimt. Dass es aber garkeinen Ton macht, hätte nun nur noch das Radio selbst (irgendwie durchgebraten, ohne dass die Sicherung durch gebraten wurde), der Lautsprecher (Dito) oder eben das Kabel sein können. Aber die Wahrscheinlichkeit für ein Versagen ersterer ist << Kabelbruch. Und siehe da: Der Klappstecker an dem Kabel ist mit einem gezwirbelten Draht zugemacht. Das ist schon mal verdächtig. Also aufgemacht, das Ding, und folgendes geschieht: Der schwarze Kontakt löst sich mit einem Daumendruck, der rote wird vom Wind hinfortgeweht. Er hatte also komplett keinen Kontakt. Die Reste der abgebrochenen Litze musste ich mit Gewalt wieder aus dem Stecker drücken. Wahrscheinlich hatte der Diensthabende Elektrobastler damals die Kabel bei seiner Radiomontage etwas zu lang abisoliert, und dann versucht, mehr Litze in den Stecker zu stopfen, damit es keinen Kurzschluss im Stecker gibt. Dabei ist ein Kontakt scheinbar gebrochen. Der Draht um den Stecker könnte auf einen Wackler hinweisen, der leicht zu beheben gewesen wäre. Aber vielleicht hat der Kollege erstmal keine Probleme gehabt, und später, als das Ganze in Vergessenheit geraten war, kam niemand mehr auf die Idee, den Stecker zu prüfen.


    Also habe ich neu abisoliert, den Stecker wieder drum gemacht, einen zeitgemäßen Kabelbinder um den Stecker gemacht, und das Radio getestet. Es klappte auf Anhieb. Einbau erfolgte dann wie der Ausbau, in umgekehrter Reihenfolge. Ich hoffe mal, dass ich da nun nicht mehr ran muss. Vielleicht höchstens, um die Antennenverlängerung nochmal einzubauen. Aber original ist die nicht.


    Da mein Radio eine 5-polige DIN-Buchse hat, träume ich nun von einem Adapter, der vielleicht in einer Buchse im Handschuhfach endet, in dem man dann das Stereo-Signal aus einem Handy oder so in ein Mono-Signal umwandeln, und auf den Lautsprecher schieben kann. Da habe ich schon die Ermittlungen aufgenommen. Sollte realisierbar sein. 8) Fragt sich nur, wie man dann von Antenne auf In-Line umschaltet ?(


    Eine zweite große Sache war der Rost. Es ist mittlerweile wohl recht ernst gewesen. Nicht hoffnungslos, aber auch nicht gut. Vielleicht habe ich zu lange gewartet. Roststellen sind hauptsächlich an der rechten Tür, von Innen auf der Höhe des Spiegels, und über die gesamte Breite. Dann gab es noch eine fiese Stelle unter der Fensterdichtung, und natürlich das übliche an der Unterkante. An der rechten Tür ist es nur die Unterkante. Und dann gab es da noch eine Stelle rechts oben am Heck. Das Blech gab nach, und öffnete ein daumennagelgroßes Loch. Also alles großzügig mit der Flex saubergeschrubbt, den Rost mit Rostlöser gekillt, danach alles mit Overkill-Wachs versiegelt, und mit Haftgrund überlackiert. Das wird nun weiter beobachtet, sollte sich bis Anfang Herbst wieder was regen, wird härteres Geschütz aufgefahren.


    Eine weitere Kleinigkeit:

    Das Lenkrad saß die ganze Zeit nicht gerade auf der Lenksäule. Mit einem selbst gebauten Ghetto-Lenkradabzieher habe ich es abgemacht, dann um 15° gedreht, und richtig herum wieder angezogen. Hat mich schon ewig gestört.


    Nächster Halt: Innenausbau aus Alu und Pappelsperrholz, und Bus zum Werkstattbuddy. Dann TÜV als Hausgeburt. Bilder kommen später, wenn ich Lust habe.


    PS: Zu dem oben gezeigten Werkzeug sind übrigens inzwischen ein originaler Engländer und ein originaler Schraubendreher dazu gekommen. Damit ist das Set komplett. (Überkomplett, theoretisch, weil eine Zange zu viel ist, und der Keil. Aber Haben ist ja besser als Brauchen :S)