zuviel Motoröl im MS112

  • Hallo,
    sicher ein häufiges Thema im Netz, würde mich aber freuen, wenn hier jemand speziell an dem Fahrzeug was dazu sagen könnte, bevor ich erneut in die Werkstatt rollen muss. Dort war ich ja erst...


    ich habe nun die ersten 800 km hinter mir und habe die letzten tage festgestellt, dass es an einer stelle am unterboden (am ende des vorderreifens fahrerseite unter den wagen, ziemlich in der mitte..(ist das verständlich ausgedrückt? grübel..) ziemlich tropft. Es fällt besonders am Ende von längeren Fahrten auf. Wenn ich das Auto abstelle, kann ich die Tropfen im 15 sec. Takt zählen. Über Nacht beruhigt sich das wieder.


    Es scheint mir Motoröl zu sein, kein Getriebeöl ("riecht normal" und ist noch goldgelb)


    Der letzte Ölwechsel war noch im Toyota Autohaus im Mai 2010 mit 2000 km weniger auf der Uhr von daher muss ich gestehen, hab ich da gar nicht nachgeguckt bis jetzt.


    Jetzt habe ich den Ölstand im Kaltzustand mehrmals geprüft und festgestellt, dass die Füllmenge mind. 1 cm über MAX ist!


    Sollte man das überschüssige Öl ablassen?


    Danke schonmal
    Gruß
    Steve

  • ich würde ablassen bis Max. Stand erreicht ist, bei überfüllung ist es klar das Oel herausgedrückt wird, allerdings oben und nicht unten. Schau also genau nach ob das Oel nicht aus der Ventildeckelentlüftung kommt ansonsten hast Du bei der Oelwannendichtung wohl ein Leck.
    Dein Bild sieht mir nach Simmering defekt aus.



    Gruss Urs

  • Hallo,
    also mit zuviel Motoröl hatte die Sache wohl doch nichts zu tun.Fahrzeug steht auf leichtem Gefälle in Garage :rolleyes: , Ölstand immer noch ok. Nachdem ein Kollege sich das auf der Bühne angeschaut, war er sicher, dass der Dichtring an der Kurbelwelle hinten (Ausgang Kupplung/Getriebe) Motoröl duchlässt. Nach nun ca 2000 km Fahrt (habe immer wieder den Ölstand zwischendurch kontrolliert) verliert er plötzlich kein Öl mehr, ohne irgendwas unternommen zu haben.


    Dafür flackert die Ölkontrollleuchte seit einigen Tagen gelegentlich mal im Standgas bzw. beim Anfahren kurz auf. Öl knapp unter Maximum und offensichtlich kein Ölverlust mehr. Motor läuft auch völlig normal und ruhig. Nur der Öldruckschalter oder doch besser schnell in die Werkstatt?


    Grüße aus der Hafenstadt

  • Hallo,



    ich gehe stark davon aus, dass man Dir das falsche Öl verkauft hat - und davon noch zuviel. Es wird eine zu niedrige Viskosität haben. Dann kommt es zu Leckagen und der Öldruck fällt. Dafür spricht, dass Du das Öl in einer Werkstatt hast wechseln lassen. Dort wird fast nur noch modernes Leichtlauf-Öl eingesetzt. Für die moderen Autos richtig, für Deinen MS völlig falsch. Schnell raus mit dem Zeug! Sonst war es das...



    Grüße


    JT1

  • ne, da war schon das richtige öl drin: 10W-40 und zwar ein gutes. habe jetzt trotzdem n ölwechsel gemacht. wegen der kontrolleuchte, das war nur der schalter. komisch, und der nicht unerhebliche ölverlust ist jetzt einfach gestoppt. durch das mehrfahren hat sich das wieder gelegt. hätte ich auch nicht gedacht, aber so bleiben mir diese kosten erstmal erspart.

  • danke für eure tips. aber was soll ich jetzt machen. in der betriebsanleitung wird 10W 40 als ganzjahresöl empfohlen und ich gehe davon aus, dass der wagen die letzten 20 jahre auch kein anderes bekommen hat (obwohl: bei gefahrenen 6000 km in der zeit dürfte es wohl nicht allzuoft gewechselt worden sein.)
    jetzt einfach konsequent 15W 40 reinkippen?

  • Du kannst das 10W40 welches in der Betriebsanleitung angegeben wird ruhig drinn lassen, wenn es in der Anleitung steht kann es wohl nicht so Falsch sein. Das 15W40 ist halt noch ein wenig dickflüssiger und daher bestens geeignet für ältere Motoren welche nicht mehr ganz "Dicht" sind :D
    Je tiefer die erste Zahl vor dem W desto dünnflüssiger ist das Oel, moderne Motoren verlangen meistens 5W30/40, ich würde einfach empfehlen keine Vollsyntetischen Oele für Old-/Youngtimer zu brauchen sondern auf altbewährte Mineralische Oele zurück zu greifen.



    Gruss Urs

  • Du kannst das 10W40 welches in der Betriebsanleitung angegeben wird ruhig drinn lassen, wenn es in der Anleitung steht kann es wohl nicht so Falsch sein. Das 15W40 ist halt noch ein wenig dickflüssiger und daher bestens geeignet für ältere Motoren welche nicht mehr ganz "Dicht" sind :D
    Je tiefer die erste Zahl vor dem W desto dünnflüssiger ist das Oel, moderne Motoren verlangen meistens 5W30/40, ich würde einfach empfehlen keine Vollsyntetischen Oele für Old-/Youngtimer zu brauchen sondern auf altbewährte Mineralische Oele zurück zu greifen.



    Gruss Urs

    Ich würde das 10W40 auch drin lassen..ist mit sicherheit nicht falsch(fahre ich auch).
    Wann flackert Die Leuchte denn??
    Bei heißem Motor kann das schon mal Vorkommen...ich würde aber mal zu sicherheit in der Werkstatt den Öldruch checken lassen...sicher ist sicher... :thumbup:

  • Am Öl liegts bestimmt nicht, ob 0W, 5W, 10W, 15W oder 20W40 das sind alles 40er Öle und bei betriebstemperatur gleich dick oder dünn. Die unterscheiden sich nur im kalten Zustand und bei der Zusammensetzung, also mineralisch, teilsyn usw. ;)